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Wandheizung

Wandheizung

Warum Wandflächenheizung?

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Strahlungswärme ist angenehm und behaglich (-> Kachelofeneffekt)
  • Ein angenehmes Strahlungsklima erfordert geringere Lufttemperatur (-> Energieeinsparung)
  • Kann gezielt eingesetzt werden und ist bei hohem Energetischem Standard (Niedrigenergiehaus, EnEV, Passivhaus) die wirtschaftliche Flächenheizung
  • höhere Vorlauftemperturen als z.B. bei der Fußbodenheizung möglich
  • läßt sich in der Sanierung sehr gut mit Innendämmung kombinieren
  • läßt sich unsichbar oder als gestallerisches Element einsetzen

Häufige Vorurteile oder Argumente gegen die Wandheizung sind:

  1. Die beheizten Wandflächen müssen frei bleiben, da kann ich keinen Schrank mehr vor stellen
  2. Vor die Flächenkheizung können keine Bilder gehängen werden
  3. Wenn die Außenwände beheizt werden steigt der Energieverbrauch, weil die Wände wärmer sind

Diese Befüchtungen sind jedoch unbegründet:

  1. Einrichtungsgegenstände vor der Wandheizung werden ebenfalls erwärmt und gegen die Wärme weiter. Lediglich ein massiver Einbauschrank gefüllt mit Wäsche wäre kritsch zu sehen. Eine normale Mobelierung ist kein Problem. Es kommt schießlich auch niemand auf die Idee zu beahupten man dürfe nicht auf den Fußboden stellen, wenn eine Fußbodenheizung installiert ist.
  2. Auch das Bild erwärmt sich und gibt die Wärme über Strahlung seinerseits weiter
  3. Durch die Beheizung der Außenwände, werden diese auch trockner, dadurch steigt der Wärmeleitwiderstand und der U-Wert sinkt. Mit anderen Wort: Die höhere Temperaturdifferenz wird durch eine Reduzierung des Wärmeverlustes wieder kompensiert

So wird die Wandheizung auch in Museen eingestzt um die die feuchten Außenwände zu trocken um so die wertvollen Exponate oder Gemälde zu schützen.

Bereits vor über 2000 Jahren erwärmten die Römer öffentliche Bäder und Privathäuser mit temperierten Wand- und Fußbodenflächen, vor allem in den nördlichen Provinzen bis England. Bei dieser sogenannten Hypokaustenheizung [griech.: von unten beheizt] wurden heiße Abgase von einem Holzfeuer durch Kanäle im Boden und der Wand ins Freie geleitet. Die Erwärmung des menschlichen Körpers erfolgte über die von den Wandflächen ausgehende Wärmestrahlung. Nicht beheizte Flächen wurden von den beheizten Wänden angestrahlt und dadurch erwärmt. Sie absorbierten und reflektierten die Wärmestrahlung, so dass sich die gesamte Raumhülle in einem Wärmestrahlungsausgleich befand.

Ein angenehmes und behagliches Raumklima ist die Voraussetzung für eine komfortable Nutzung von Wohn,- Schlaf- und Aufenthaltsräumen. Diese anspruchsvollen thermischen Bedingungen erreicht man durch die Temperierung von Wandflächen in Verbindung mit einer entsprechend wärmegedämmten Gebäudehülle. Die gefühlte Temperatur, die sogenannte „Empfindungstemperatur", ist ein anerkannter Maßstab zur Beurteilung von Behaglichkeit und stellt in etwa den Mittelwert aus der Lufttemperatur und der gemittelten Oberflächentemperatur eines Raumes dar. Niedrige Oberflächentemperaturen der Bauteile müssen mit höheren Lufttemperaturen ausgeglichen werden; umgekehrt kann bei erhöhten Oberflächentemperaturen die Raumtemperatur abgesenkt werden. Als allgemein verständliches Beispiel kann hierfür das angenehme Sonnenbaden im Winter genannt werden. (Hoher Strahlungsanteil der Sonne, niedrige Lufttemperatur)

Das zusätzliche Plus: bereits 1 Grad Raumtemperaturabsenkung bringt ca. 6% Energieeinsparung!

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